Hungrig nach Faserverbund?

Flügel-USB-Stick

Du willst den Umgang mit Faserverbund erlernen, dann bist Du hier genau richtig! Unser Angebot zur Fertigung deines eigenen Flügel-USB-Sticks mit 64 GB oder deiner Felgen-Lampe beinhaltet folgende Punkte:

  • Grundlagen Faserverbund 
  • Formenbau 
  • Fertigungsverfahren nach Wahl 
  • Mittagessen + 1 Getränk pro Tag


Die Kursdauer, egal für welches Bauteil und Fertigungsverfahren beträgt zwei Tage.

Formenbau

Was kannst du zum Thema Formenbau erwarten? Wir werden Dir Schritt für Schritt erklären wie Du von deinem Bauteil zur eigenen additiv gefertigten Form kommst und welche Hilfsmittel Du dazu benötigst.

Fertigungsverfahren

Zur Fertigung deines Bauteils stehen Dir diese Verfahren zur Verfügung:

  • Nasslaminieren
  • Vakuum Infusions-Verfahren 
  • Prepreg out of Autoclave

 

Wie kannst Du dich jetzt entscheiden? Lies Dir am besten die Beschreibung zu den Verfahren weiter unten durch oder sprich uns gerne an.

Nasslaminieren

Beim Nasslaminieren werden die Faserschichten von Hand zugeschnitten und in der Form platziert, die mit einigen Trennschichten beschichtet ist. Jede Lage wird mit Matrix getränkt und angedrückt. Anschließend folgt das Legen von Abreißgewebe und Saugvlies. Danach wird das ganze Laminat meist unter einem Vakuumsack verdichtet und das überschüssige Harz abgesogen. Ein Vakuumsack erhöht dabei die Bauteilqualität und die Bauteilfestigkeit. Die Härtung erfolgt meist bei Raumtemperatur und dauert je nach System einige Stunden. Die Bauteile können nach dem Entformen in einem Ofen nachgetempert werden, was ihre Temperaturbeständigkeit erhöht.


Stärken:

  • Kostengünstig
  • Wenig Anlagentechnik erforderlich
  • Geeignet als Reparaturmethode


Einsatzgebiete:

  • Formenbau
  • Zierteile
  • Reparatur


- 999 Euro p.P. inklusive Mehrwertsteuer 19 % -

Vakuum Infusions-Verfahren

Beim Vakuum Infusions-Verfahren wird das trockene Fasermaterial in eine Form abgelegt, die mit Trennmitteln benetzt ist. Nach der letzten Lage folgt das Legen des Abreißgewebes und der Fließhilfe. Die Fließhilfe sorgt mit der netzartigen Struktur für den Fluss der Matrix. Im Anschluss wird das Bauteil in den Vakuumsack gepackt und der Aufbau unter einer Folie evakuiert und verdichtet. Die Matrix verteilt sich durch den Unterdruck im Bauteil und imprägniert dieses vollständig. Die Härtung erfolgt bei Raumtemperatur und dauert einige Stunden. Die Temperaturbeständigkeit der Bauteile kann durch Tempern im Ofen gesteigert werden.

Stärken:

  • Fertigung großer Bauteile
  • Hoher Fasergehalt
  • Gute Bauteilqualität


Einsatzgebiete:

  • Fahrzeugverkleidungen 
  • Flügel
  • Bootsrümpfe

 
- 1099 Euro p.P. inklusive Mehrwertsteuer 19 % -

Prepreg out of Autoklav

Die Bedeutung „Prepreg“ setzt sich aus pre (vor) und impregnated (imprägniert) zusammen. Bei dieser Technologie werden Fasermatten vor der Endverarbeitung mit einem Matrixwerkstoff vorimprägniert, sodass sich nach der Aushärtung ein Faservolumenanteil von 60% einstellt. Um die Reaktion zwischen Harz und Härter vor der Verarbeitung zu verhindern, müssen Prepregs ausreichend gekühlt werden. Die im Lageplan festgehaltenen Schichten des Bauteils werden bei kleinen Stückzahlen manuell, oder bei Serienproduktion mit CNC-Maschinen zugeschnitten. Das Ablegen der Prepregs in die Werkzeuge oder Formen wird per Hand erledigt. Der Vorsprung der Prepreg-Technologie im Gegensatz zu anderen Verfahren liegt beim Laminieren von Bauteilen. Ohne Zerstörung des Bauteils kann der Fertiger bei Fehlablage eine Schicht entfernen. Das problemlose Lösen dieser Schicht ist jedoch abhängig vom Tack, also der Klebrigkeit des Prepregs. Ist die Komponente nach Lageplan fertig laminiert, folgt das Zuführen von Trennfolie, Saugvlies, Vakuumfolie sowie der benötigten Anschlüsse. Nach Erledigung dieser Schritte kommt das Bauteil in den Autoklaven um auszuhärten. Es ist erforderlich dem Prepreg Wärmeenergie zuzuführen, da dieses vorimprägniert ist und aufgrund dessen kühl gelagert werden muss. Durch das Erwärmen können sich Gitterverbindungen aufbauen. Prepregs werden deshalb typischerweise bei 115 bis 140 °C bei mehreren Stunden ausgehärtet. In diesem Prozess fließt das überschüssige Harz in das Saugvlies. Um eine homogene Erwärmung im Laminat zu erreichen, ist ein Härtungszyklus unausweichlich. Durch den zusätzlichen Druck im Kessel können Bauteile von sehr hoher Qualität hergestellt werden. Der Zugewinn des Autoklaven liegt darin, dass jede Oberfläche des Bauteils den gleichen Druck erfährt. Hier können Fehlstellen wie Faserwelligkeiten oder Poren minimiert werden.
 

Stärken:


  • Höchster Fasergehalt
  • Perfekt definierte Faserablage
  • Höchste Bauteilqualität


Einsatzgebiete:

  • Chassis
  • Radaufhängung
  • Aerodynamikbauteile 

 

- 1299 Euro p.P. inklusive Mehrwertsteuer 19 % -

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